BWL

Wie schwierig es ist, mit einer körperlichen Beeinträchtigung eine Arbeit zu finden, ist jedem bewusst. Mir erschien es damals nach meiner Augenerkrankung nahezu aussichtslos.

Nachdem ich schon viele Jahre in sehr verantwortungsvollen Positionen in der Wirtschaft als Handlungsbevollmächtigte und Vertretung der Geschäftsleitung tätig war, traf es mich umso mehr, nicht mehr das tun zu können, was mir immer Spaß machte und worin ich schon ein Profi war.

Da aber meine Arbeit vorwiegend am PC stattfand und meine Leseleistung sehr gering ist, war mein bisheriges Aufgabenfeld nicht mehr zu bewältigen.

Bei meinem ersten Kontakt mit ABAK fühlte ich mich sofort verstanden und ernst genommen. In Frau Mag. Rita Saadain habe ich eine Ansprechpartnerin gefunden, die mich mit äußerster Empathie ziel- orientiert und kompetent beraten hat. Ich hatte wieder Hoffnung. Dieser innere „Lichtblick“ hat mich sehr motiviert und psychisch gestärkt.

Dank dem Projekt ABAK konnte ich wieder in der Arbeitswelt Fuß fassen und habe eine adäquate Teilzeit-Anstellung bekommen. Ich bin sehr dankbar, dass es eine solche Möglichkeit gibt und „wir“ als Betroffene einer Krankheit am richtigen Arbeitsplatz beweisen dürfen, dass wir unsere Potenziale nutzbringend in die Arbeitswelt einbringen und auch einen „Mehrwert“ für ein Unternehmen schaffen können.

Einen Dank auch allen jenen Entscheidungsträgern der Unternehmen, die mit ABAK kooperieren und den Mut und die Offenheit besitzen, diesen Schritt zu gehen. Damit geben sie vielen Menschen eine Chance, ein relativ normales Arbeitsleben zu führen.