Slawistik

    Erfahrungsbericht eines/r AbsolventIn der:
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Erfahrungen einer Burnout-Patientin mit dem beruflichen Wiedereinstieg:

Als ich erkannte, dass ich einfach nicht mehr konnte, holte ich mir erste Beratung bei fit2work. Dort bekam ich neben anderen Informationen einen Flyer von ABAk. Bis ich mich tatsächlich an ABAk wandte, vergingen zwei Jahre, in denen ich nach meiner Kündigung zahlreiche Termine bei fit2work, AMS, Psychiaterin und Chefarzt wahrnehmen musste, eine psychologische Reha machte, viel Ärger mit dem AMS hatte, um einen Psychotherapieplatz kämpfte uvm.

Schließlich landete ich bei meinem ABAk-Betreuer und fühlte mich von Anfang an wohl und ernst genommen. Ich analysierte mit ihm mein berufliches Potential, überarbeitete meinen Lebenslauf, suchte Stellenangebote und schrieb Bewerbungen. Besonders hat mir geholfen, dass wir gemeinsam eine Selbstpräsentation erarbeitet haben, die meine lange Berufspause nicht leugnet, sondern als persönliche Entwicklung darstellt. Für mich war es besonders hilfreich, Bewerbungssituationen im Rollenspiel zu üben. Ich legte mir eine Strategie zurecht, wie ich meine Kündigung und meine lange Pause argumentieren würde, und es klappte gleich beim zweiten Bewerbungsgespräch! Das Bewerbungstraining hat mir auch privat viel Selbstsicherheit verliehen, sodass ich mittlerweile kein Problem mehr habe, über meine Entwicklung positiv zu sprechen, ohne das Burnout und Probleme zu erwähnen.