Politikwissenschaft und Publizistik 2

Eigentlich wollte ich „nur“…

Da ich mein Selbstständigendasein aus verschiedensten Gründen beenden wollte, beschloss ich im Frühjahr 2016 mich auf Jobsuche zu begeben. Da ich zur Gruppe der begünstigt Behinderten zähle, wollte ich mich vorab erkundigen, was das für mich bei der Jobsuche bzw. beim Vorstellungsgespräch konkret bedeutet. Bloß wo fragen? ÖGB? AK? Letzteres war nur „knapp“ daneben, denn ich solle es besser bei ABAk probieren, lautete der Tipp einer Freundin. ABAk? Nie gehürt, aber gleich im Internet nachgesehen und einen Termin mit Herrn Mag. Wilson vereinbart. Er bat mich, vorab meinen Lebenslauf zu übermitteln. Hat mich zunächst etwas verwundert, denn eigentlich wollte ich ja „nur“ eine einmalige Beratung zu meiner spezifischen Frage wegen dem begünstigt Behinderten Status. Bekommen habe ich aber nicht nur Antworten auf meine Fragen, sondern…

Aber der Reihe nach: Nach dem Erstgespräch mit Herrn Mag. Wilson, eine Art „Anamnese“ über mein bisheriges Ausbildungs- und Berufsleben, über meine beruflichen Wünsche und gleichzeitig auch eine Art Berufsorientierung, haben wir zunächst gemeinsam meinen Lebenslauf optimiert und eine „Maximalversion“, die ja nach Bewerbung adaptiert werden konnte, erstellt. Die vielen Tipps und Anregungen von Herrn Mag. Wilson waren dabei sehr hilfreich für mich, da ich mich davor noch nicht intensiv mit dem Verfassen von Lebensläufen befasst hatte… Besonderer ABAk-Bonus: Der Kollege von Herrn Mag. Wilson, DI (FH) Martin Datzinger, war so freundlich, bewerbungsunterlagentaugliche Portraitfotos von mir zu schießen und zu bearbeiten – eine tolles Service. Übrigens kostenlos, so wie die gesamte Beratung durch ABAk, was ich überaus bemerkenswert finde, denn ich kam in den Genuss einer überaus intensiven Betreuung – ich traf mich mit Herrn Mag. Wilson regelmäßig im 2- bis 3-Wochen-Rhythmus. Nachdem mit dem Lebenslauf ein wichtiger Grundstein gelegt wurde, folgte der nächste Schritt: das Verfassen von Bewerbungsschreiben. Dazu muss ich voraus schicken, dass Herr Mag. Wilson eigentlich ab der 2. Sitzung mir regelmäßig per E-Mail Stellenangebote übermittelte, sobald er sich dachte, der Job käme für mich in Frage. Gemeinsam verfassten wir zahlreiche, individuell abgestimmte Bewerbungsschreiben, und schließlich wurde ich tatsächlich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Auch darauf wurde ich von Herrn Mag. Wilson optimal vorbereitet, denn in seinem ABAk-Büro spielten wir das Bewerbungsgespräch vorab mehrfach durch. Ein äußerst wichtiges Training, das ich jeder/m nur empfehlen kann – auch für mehr Selbstsicherheit. Diesen Job bekam ich zwar nicht, aber Herr Mag. Wilson hatte schon weitere Stellenangebote für mich parat. Stellenangebote, zu denen er mir auch immer wieder Zusatzmaterialien gab, um einerseits das Bewerbungsschreiben perfekt abstimmen zu künnen, und um andererseits auch für den Fall der Fälle – einer weiteren Einladung zum Vorstellen – gewappnet zu sein. Der Fall der Fälle trat früher als erhofft ein, denn schon beim zweiten Vorstellungsgespräch war ich erfolgreich, und seit 1. August habe ich einen neue/n Arbeitgeber_in.

Ermüglicht hat dies vor allem Herr Mag. Wilson, der mich in den vier Monaten, die ich auf Arbeitssuche war, intensiv und ausgezeichnet betreut hat, wofür ich mich sehr herzlich bei ihm und beim gesamten ABAk-Team bedanken müchte. Für mich war die kostenlose Beratung ein Privileg, und ich bin wirklich sehr froh, den Tipp „ABAk“ bekommen zu haben.

Eigentlich wollte ich nur eine Beratung über die (rechtlichen) Konsequenzen aufgrund meines Status als begünstigt Behinderter. Bekommen habe ich einen Job.